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<pre>Bei zwei Siegen und drei Niederlagen rangiert die Hertha vor dem zehnten Spieltag auf dem sechsten Platz der Auswärtstabelle. Damit befindet mach sich im Soll.  <p> Dank dieser erfreulichen Lageeinschätzung sollte nun selbst gegen den amtierenden Vizemeister etwas möglich sein, der in seinem qualitativ natürlich ungleich hochwertiger bestückten Kader nunmehr schon seit längerer Zeit vergeblich nach derartigen Erfolgsgaranten fahndet.  <p>  Gegen den zuvor in 16 Auswärtsspielen lediglich ein Mal siegreichen FSV hätte dabei bereits ein schnöder Punktgewinn gereicht, um das ausgegebene Minimalziel abzusichern. <p> Auch heuer lief es zuhause bisher alles andere als nach Wunsch: zum Auftakt der Bundesliga gab es eine 1:3-Abfuhr gegen den FC Köln, beim 1:4 gegen die Frankfurter Eintracht kam es sogar noch dicker. Die Stuttgarter müssen das Steuer schnell herumreißen, denn sonst droht bereits zu diesem frühen Zeitpunkt das Feststecken im Abstiegsstrudel. Platz 13 ist schon sechs Zähler entfernt. <p>  Gegen den VfB kam die Breisgauer die offensive Verweigerungshaltung aber beliebe nicht zum ersten Mal teuer zu stehen. Da in den letzten acht Partien lediglich ein Dreier zu Buche schlug, wurde das Punktekonto in den jüngsten sechs Runden nur um dürftige fünf Pünktchen aufgestockt.  </pre>


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<pre>In einer prekären Lage befindet sich momentan aber vor allem der Champions League-Teilnehmer vom Niederrhein: nach den beiden niederschmetternden Pleiten gegen Dortmund (0:4) und Mainz (1:2) zieren die Borussen das Tabellenende. Etwas besser ist der SV Werder in die Gänge gekommen. Konnte dieser nach der herben Auftaktschlappe gegen Schalke (0:3) doch immerhin am Spieltag etwas Zählbares mit nach Hause bringen.  <p> Infolge der in Bremen kassierten 0:1-Schlappe wartet der VfB Stuttgart auch nach dem achten Anlauf weiterhin auf einen Auswärtssieg: Am kommenden Freitag droht das im Ländle gastierende Leverkusen obendrein die bis dato makellose Heimbilanz des Aufsteigers ins Wanken zu bringen.  <p>  Während die Konkurrenz aus Frankfurt, Bremen und Hoffenheim derzeit nachweislich zu Siegen in der Lage ist, hat der VfB diesbezüglich schon eine ganze Weile nichts mehr anzubieten; der zehnte Saison-Dreier lässt mittlerweile bereits schier endlose sieben Partien auf sich warten. <p> Bescheidenheit wird im Norden momentan großgeschrieben, ganz gleich, was das Tabellenbild aussagen mag. Deshalb sieht man sich in Bremen auch nach fünf ungeschlagenen Bundesliga-Partien gegen Stuttgart nicht in der Favoritenrolle. <p>  Die nunmehrige gezeigte Leistung von Werner tut dem VfB gut. Doch einen Leidtragenden gibt es dabei — Martin Harnik ist derzeit nur mehr zweite Wahl bei Zorniger. Ein Umstand, den der Ã–sterreicher sicherlich schnellstmöglich wieder ändern will.  </pre> 


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<pre> Interessant ist aber: In acht Heimspielen lag der VfL zur Halbzeit fünf Mal in Führung — am Ende gab es jedoch nur zwei Siege und drei Remis. Zwei Mal gingen die „Wölfe“ mit einem Rückstand in die Kabine, beide Male wurde am Ende auch verloren.  <p> Wenn die deutsche Bundesliga am 26. August mit dem Eröffnungsspiel zwischen Meister Bayern München und Werder Bremen ihre Pforten öffnet, dann gehen auch gleich die verschiedensten Kämpfe wieder los.  <p>  Anstatt das zuhauf gesammelte Selbstvertrauen nun jedoch für einen weiteren Favoritensturz zu nutzen, schien die neuerliche Niederlage gegen die Bayern einen Großteil der in den letzten Monaten hart erarbeiteten Errungenschaften zu negieren. <p>  Die Niedersachsen erkämpften sich bei den Schwarz-Gelben ein Unentschieden, das den Abstand zur Abstiegszone vergrößerte. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt vier Punkte, ist also weit davon entfernt, ein beruhigender zu sein. <p>  In der Veltins-Arena bekommen es die Grün-Weißen schließlich mit niemand Geringerem als einem hoffnungsfrohen Anwärter auf die Champions-League-Teilnahme zu tun, der seine entsprechenden Ambitionen erst kürzlich mit seinen ersten Dreier seit dem Jahreswechsel unterstrich.  </pre>


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<pre> Folgen wir in dieser Beziehung den Prognosen der Wettanbieter, die einen solchen Heimsieg mit — allerdings überaus attraktiven — Favoritenquoten versehen, liegt auch die passende Spezialwette praktischerweise gleich auf der Hand.  <p> Aus den jüngsten beiden Auftritten in den eigenen vier Wänden resultierte zwar ein Punkt (0:0 gegen Freiburg), aber aufgrund der 0:2-Pleite gegen Gladbach, die es davor gab, jedoch kein Torâ€¦   <p> Allerdings braucht es dafür auch Erfolge. Einen solchen gab es in den jüngsten fünf Liga-Spielen nur ein Mal: Durch einen etwas überraschenden 2:0-Sieg beim FC Nürnberg. <p>  Es ist durchaus nachvollziehbar, dass der Arbeitgeber die Eskapaden des in der Bundesliga noch gar nicht zum Einsatz gekommenen Neuzugangs nicht sonderlich gerne sah: Dieses Thema wurde allerdings von einem noch größeren Aufreger umgehend wieder aus den Medien verdrängt.  <p> Nach der zweiten Rückrunden-Niederlage können die Grün-Weißen aber noch immer Zuversicht aus ihrer Heimbilanz beziehen, die unter Nouri-Nachfolger Florian Kohfeldt regelrecht durch die Decke ging.  </pre>


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<pre> Hinzu kommt eine – aus S04-Sicht – durchaus erbauliche Bilanz in den jüngsten fünf Aufeinandertreffen, wovon die Königsblauen stolze drei für sich entscheiden konnten.  <p> Neo-Trainer Alexander Nouri musste dieses Drama bei seinem Bundesliga-Debüt zumindest nicht mehr hautnah miterleben. Eine kleine Meinungsverschiedenheit mit Referee Wolfgang Stark bescherte ihm in der 89. Minute einen Platz auf der Tribüne des Weserstadions.  <p>  Ganz anders verlief die Spielzeit bislang hingegen für den FC Augsburg, der am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) im Weserstadion zu Bremen gastiert. Zwölf Zähler beherbergt das Punktekonto der Fuggerstädter bereits; das sind um vier mehr als noch vor einem Jahr. <p>  Hoffenheim ist dagegen die drittbeste Heimmannschaft dieser Saison und hat von den jüngsten vier Spielen in den eigenen vier Wänden keines verloren — es gab ein Remis und drei Siege. Die letzten beiden Heimspiele gewann die TSG sogar zu Null: Mit 3:0 gegen Wolfsburg und gar 6:0 gegen Köln.  <p> Zumindest die TSG dürfte mit den daraus resultierenden Folgen aber leben können, denn für sie reichte es in Wofsburg trotzdem zu einem 1:1-Unentschieden und der damit verbundenen Rückeroberung des vierten Tabellenplatzes.  </pre>


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